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letzten Anſtrengung geſammelt und warfen ſich mit unwider⸗ ſtehlicher Gewalt auf die Feinde. Gleichzeitig brach Feodor mit ſeinen Leuten aus dem Wäldchen hervor, wohin er ſich mit ſeinen Leuten zurückgezogen, und der Gedanke: es gilt Leben oder Tod, Freiheit oder Sklaverei für die ganze Fa⸗ milie,“ ſpornte jeden Einzelnen zu unerhörtem Heldenmuth. Die Ruſſen wichen ein wenig und dies ſteigerte den Muth ihrer Gegner.
Neue Hoffnung kehrte in Alexei's Bruſt zurück und ſeine Empfindungen ſpiegelten ſich in Aphaka's Innerm und auf ihrem Geſichte treulich wieder. Sein Verſuch, aufzuſtehn, war vergebens— er vermochte am Kampfe nur durch ſeine Wünſche theilzunehmen, aber wie feurig waren dieſe und welch glühendes Dankgebet ſtieg aus Aphaka's Herzen zum Himmel empor! Sie meinte, Alexei müſſe geneſen, wenn nur die Ihrigen ſiegten, und die Ruſſen wichen mehr und mehr!
Die Arme feſt und innig verſchlungen, ſaßen Beide auf dem Boden neben einander und verfolgten mit athemloſer Spannung den Verlauf des Gefechts. Selbſt Muri ſchien zu wiſſen, daß eine günſtige Wendung eingetreten, denn er ſpitzte vergnügt die Ohren und wedelte mit dem Schweif. Da blitzte es plötzlich auf— ein Knall folgte ſo laut und furchtbar, als berſte Himmel und Erde, und ein erſtickender Dampf hüllte die Gegend ein.
Nachdem ſich der Rauch verzogen, war ſtatt des Forts nur noch ein wüſter Trümmerhaufe, in dem ſich Stein und Erde mit verſtümmelten Menſchenleibern entſetzlich miſchten. Ein Pulverwagen war in Brand gerathen, der bei Weitem


