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ſich. Aphaka drängte ſich furchtlos in das dichteſte Gewühl und kam zu rechter Zeit, um Alexei zu retten. Während er, trotz ſeiner geringern Körperſtärke, mit einem Koſaken tapfer gekämpft, hatte ihm ein Anderer von hinten einen Kolben⸗ ſchlag verſetzt, der ihn zu Boden geworfen. Der erſte Ruſſe gab ihm einen Säbelhieb und der andre holte zu einem ge⸗ waltigen Schlage aus, als Muri ihn niederriß. Ohne Rück⸗ ſicht auf ſich ſelber, ſtellte Aphaka ſich ſchützend vor ihren jungen Verwandten. Die plötzliche Erſcheinung, die Todes⸗ verachtung und die auffallende Schönheit des Mädchens machten die Ruſſen einen Augenblick ſtutzig und ehe ſie ſich wieder faßten, kamen mehrere Itelmenen, drängten Jene den Wall hinab und trugen Alexei aus dem Gedränge. Nach⸗ dem ſie ſeine Wunden etwas verbunden, überließen ſie ihn Aphaka's Sorge und eilten wieder zum Kampf.
In einer Verzweiflung, wie ſie dieſelbe nie empfunden, nicht einmal, als ſie allein in Nacht und Sturm im Walde war, hielt Aphaka den bewußtloſen Alexei in ihren Armen, während Muri niedergeſchlagen ſeine Hände leckte. Sie dachte an Tempte, den ſie auch ſo umfangen gehalten und fürchtete in jedem Augenblick, es ſei Alexeis letzter. Endlich ſchlug er die Augen auf, doch noch immer flüſterte ſie, ohne es zu wiſſen:
„Er ſtirbt, er ſtirbt— rette ihn, mein Gott, rette ihn
Alexei ſuchte ſie zu beruhigen und richtete ſeinen Kopf auf; zufällig lag der Ort hoch und er konnte das ganze Schlachtfeld überſehn. Die Kamtſchadalen wurden, trotz ihrer tapfern Gegenwehr, überall zurückgedrängt und jetzt ſank Kontſchalo, der bisher mit bewunderungswürdiger
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