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Die Eroberung Nischnois : eine Erzählung für die Jugend und ihre Freunde / von Marie Roskowska
Entstehung
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unbekannt, in vollen Zügen und bald gab es überall Be⸗ trunkene. Als Alexei ſah, daß weder Vorſtellungen noch Be⸗ fehle fruchteten, ließ er durch Feodors und Kosko's Leute, die ſich ſehr gut betrugen, die Branntweinfäſſer öffnen, daß der Inhalt auslief. Nur wenige Frauen, unter ihnen Pa⸗

ſuitſch und Tſchekawa, kümmerten ſich nicht um die zu erbeu⸗

tenden Herrlichkeiten, ſondern ſahen nach den Verwundeten.

Alle waren außer ſich vor Entzücken über dieſen Sieg, der um ſo höher anzuſchlagen, als es der erſte entſcheidende war, welchen die Eingebornen über die freinden Eindringlinge errungen hatten. Die beiden andern ruſſiſchen Ortſchaften waren viel unbedeutender, und weniger befeſtigt es konnte alſo nicht ſchwer werden, ſie auch zu nehmen. Von den auf dem Streifzuge befindlichen Koſaken kamen wahrſcheinlich nicht viele wieder, denn ſie hatten es mit einem kühnen, krie⸗ geriſchen Feinde zu thun, der ſeine Unabhängigkeit tapfer und bisher auch mit glücklichem Erfolg behauptet hatte. Die Uebrigbleibenden waren nicht zu fürchten, ſie konnten ein⸗ zeln aufgerieben werden und ſelbſt, wenn von Jakutsk eine Erpedition geſchickt wurde, konnten die Itelmenen ſiegen, denn die Ruſſen beſaßen dann ja keinen Platz im Lande, auf dem ſie feſten Fuß faſſen konnten

Aphaka ſtand mit Alexei auf dem Wall und ſie ſprachen von dem Siege und den Hoffnungen für die Zukunft da blitzte es in der Ferne wie Schimmer von Waffen im Son⸗ nenglanz.

Die Koſaken waren noch nicht ſo weit entfernt, als die Itelmenen glaubten; ſie hatten ihre aus Verſehn zurückge⸗ laſſene Munition erwarten müſſen. Galgal hatte ſich nicht

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Roskowska, Die Eroberung Niſchnois.

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