pflückte ſchnell einige Blätter, welche in der Nähe wuchſen und in dieſem Fall gute Dienſte leiſteten.
Indeß war Tſchekawa mit ihren Gefährtinnen weiter,
aufwärts durch das Waſſer gewatet; ihre Ankunft unter⸗ brach Alexeis herzliche Dankesworte und Ausrufungen.
Eine Blutſpur bezeichnete den Weg, welchen Tempte eingeſchlagen. Alexei eilte jetzt, ihn aufzuſuchen, und Aphaka folgte ihm mit den Frauen auf dem Fuß.
Tempte hatte Galgal bald erreicht und ohne zu beden⸗ ken, daß er verwundet und ohne Waffen, auch nur theil⸗ weis im Gebrauch ſeiner Hände war, ſtürzte er ſich erbittert auf den Anſtifter alles Unheils. Er riß ihn mit ſich zu Boden, umklammerte ihn mit den Armen und packte ihn ſogar mit den Zähnen, damit er ihm ja nicht entgehn könne. Galgal brauchte ſein Meſſer und brachte ſeinem Verfolger, der wie eine Klette an ihm hing, mehrere Wunden bei. Lange hielt Tempte feſt, trotz des Blutverluſtes und ſeiner Schmerzen, doch zuletzt ließen ſeine Kräfte nach und er ver⸗ lor das Bewußtſein. Allein in demſelben Augenblick, als Galgal ſich erheben wollte, ſprang Muri von hinten auf ihn ein, und drückte ihn auf den Boden nieder.
Muri hielt ſeinen Gefangenen ſo lange, bis Alexei er⸗ ſchien und Jenem Hände und Füße band. Der Jüngling trat hierauf zu Tempte, den die Frauen ins Leben zurück⸗ zurufen ſuchten, indem ſie ihm Waſſer ins Geſicht ſpritzten. Als Alexei ſich bekümmert über ihn beugte, ſchlug er die Augen auf und lächelte ihn freundlich an. Dann über⸗ zeugte er ſich durch einen Blick, daß Galgal nicht entkom⸗ men ſei und ermahnte Alexei mit gebrochener Stimme, den


