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ſchätzt, weil ihnen Schnee und Regen nicht ſchadete, wie das bei anderm Pelzwerk der Fall war.
Galgal ging ſchnell auf Rrem zu und ſagte:„Mir träumte heute Nacht, ich traf einen Mann, der grade ſo aus⸗ ſah wie du und eine Hundskuklanka trug. Mich fror und du zogſt deine Kuklanka aus und gabſt ſie mir und ich ſchlief darin.“
Arem zog das Kleidungsſtück aus und reichte es ihm mit den Worten.„Sie kommt mir nicht mehr zu, alſo nimm du ſie.“
Nach dem Itelmeniſchen Aberglauben koſtete es Jedem das Leben, der einem Andern verweigerte, was dieſer im Traum beſeſſen oder genoſſen hatte. Natürlich wurde dieſer Wahn oft gemißbraucht und Galgal hatte auch gelogen, als er von einem Traum ſprach. Aber der liſtige Betrüger erhielt das Kleidungsſtück, welches ihm in der Kälte nöthig war und auch ſeine Habſucht reizte, auf dieſe Weiſe ganz leicht; über die Einfalt Arems heimlich lachend, ſtieg er damit auf ſeinen Schlitten und fuhr weiter.
Arem ſuchte aus ſeinen Vorräthen eine Kuklanka, dann begab er ſich mit den Andern auf den Weg.
In dem Oſtrog, welchen ſie in kurzer Zeit erreichten, beſchloſſen Arems Verwandte zu bleiben. Sie trauten dem Wetter nicht recht zu einer großen Reiſe. Arem aber hatte nicht ſo lange Ruhe. Er wäre gern zu Kontſchalo gegangen, allein mit den Kindern war ihm der weite Weg zu beſchwer⸗ li Sie bei ſeinen Verwandten zurücklaſſen mochte er nicht, weil dieſe ja keine bleibende Stätte hatten und er nicht wußte, wo er wieder mit ihnen zuſammentreffen würde. Da


