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Die Eroberung Nischnois : eine Erzählung für die Jugend und ihre Freunde / von Marie Roskowska
Entstehung
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er die Schuld an dem Tode ſeiner Frau und ſeines Kindes beimaß. Er gelobte, ſein ganzes Leben daran zu wenden, ſich an ihnen zu rächen. Dann ſah er nach ſeinen Kindern, um die er ſich während der Zeit gar nicht gekümmert, für welche aber die Verwandten ſo gut wie möglich geſorgt hatten.

Gtechan Tatach und Lipacha hatten eben weinend Ab⸗ ſchied von ihrem todten Brüderchen und ſeiner Mutter genommen. Ihr Vater ſtand jetzt bei den Leichen und die Freunde rüſteten Alles zum Aufbruch. Plötzlich ſtieß der Knabe ſeine Schweſter an und ſagte:

Sieh, was iſt das? Da kommt ein Schlitten mit einem Mann darauf. Was hat der für eine prächtige Kuklanka. Eine ſchönere hat gewiß nicht einmal Billutſchei!

Der Ankömmling hatte unter dem lauten Lärm aller Hunde angehalten und ſtieg herab. Er trug einen rothen Rock, wie die ruſſiſchen Bauerfrauen ihn lieben, doch ſah derſelbe von Nahem nicht ſo prachtvoll aus, wie es dem kleinen Lipacha vorkam. Er war von der Näße arg ruinirt und an vielen Stellen ganz zerriſſen. Es war ein halbes Wunder, ddaß ſein ſchielender, krummbeiniger Beſitzer in dem leichten Kleidungsſtück nicht erfroren war.

Galgal, denn natürlich war er es, hatte in einem hohlen Baume eine ſichere Zuflucht vor dem Sturm gefunden, nach⸗ dem er Kutſchniz um ſein Fuhrwerk betrogen.

Jetzt bemerkte er, während er mit den Andern über das Wetter ſprach, die ſchöne Kuklanka Rrems. Sie war von Hundefellen und dieſe wurden vornämlich darum hoch ge⸗