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Die Eroberung Nischnois : eine Erzählung für die Jugend und ihre Freunde / von Marie Roskowska
Entstehung
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Nächſtens giebt es einen Sturm, die Hunde wühlen ſich ein! ſagte Arem.Wir wollen machen, daß wir wei⸗ ter kommen und wenn nicht eine Wohnung, ſo doch einen Wald erreichen!

Sie fuhren weiter, allein ehe ſie eine ſchützende Waldung erreicht hatten, brach das furchtbare Unwetter los, welches wir aus dem erſten Theil dieſer Erzählung kennen. An die Fortſetzung der Reiſe war nicht länger zu denken, der Sturm mußte abgewartet werden. Die Männer ſuchten eine Hütte von den Matten zu errichten, welche ſie mit ſich führten, allein der Wind war zu heſtig, er riß ſie ſogleich um.

Wie immer in ſolchen Fällen legten ſich Alle hinter einen Hügel von zuſammengetriebenem Schnee und ließen ſich ein⸗ ſchneien, ſtanden aber zuweilen auf, um den Schnee abzu⸗ ſchütteln. Hier war das doppeit unbequem, denn die kleinen Kinder machten ihren Eltern viel zu ſchaffen. Sie am Leben zu erhalten und vor Froſtſchäden zu bewahren, war in die⸗ ſem ſchrecklichen Wetter ſehr ſchwer. Dem ſcharfen Winde ausgeſetzt, erſtarrten ſie und unter Decken und Kleidungs⸗ ſtücken waren ſie unruhig.

Die Nacht kam. Unter einem Wolfsfell lag Gtechan Tatach mit Lipacha. Ihr Vater ſaß an des Knaben Seite und erhob mitunter das Fell, um den Schnee abzuſchütteln, der ſich in kurzer Zeit dicht und ſchwer darauf legte. An der Seite des Mädchens kauerte Agith, den jüngſten Kna⸗ ben wohl zugedeckt auf⸗dem Schvoß. Um ſie herum hatten die Andern ihre Plätze eingenommen. Die Männer, welche dergleichen ſchon öfter erlebt, hatten es den Frauen lebhaft