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In dieſem Augenblicke machte der Koſak eine heftige, wiewohl vergebliche Anſtrengung, vorwärts zu kommen.
Gtechan Tatach ängſtigte ſich vor ihm unbeſchreiblich.
Sie
fürchtete, er könne ſie an den Füßen ergreifen und an ſich
reißen, wenn er ſeinen Arm recht weit ausſtreckte.
Entſetzt
ſchrie ſie auf, zog ihre Beine an ſich, ſo viel es der enge Raum erlaubte, und warf ſich vorwärts, ganz vergeſſend, daß Lipacha da war. Er bekam einen tüchtigen Stoß, brach in ein gellendes Geſchrei aus und rief dazwiſchen kreiſchend
nach ſeiner Mutter.
„Vater, Vater!“ rief auch das Mädchen ſo laut es konnte.
Schon vorher waren Schritte draußen zu hören geweſen, von den bangen Kindern aber nicht bemerkt worden.
Jetzt
ward die Klappe haſtig weggeriſſen und Lipacha's Mutter zog ihren Sohn jubelnd hervor und konnte ihn nicht genug küſſen
und herzen.
Vrem hob ſeine Tochter heraus und legte ſie auf den
Schnee.
Sie war ohnmächtig und es dauerte lange,
ehe
ſie die Augen dem freundlichen Lichte des Tages öffnete und die friſche, reine Luft mit vollen Zügen einſog.
Lipacha riß ſich aus den Armen ſeiner Mutter und nahn mit der geſunden Hand den ſchmuzigen Schnee auf und ver⸗
zehrte ihn gierig.
bringen.
Eine der Frauen eilte, Er trank tüchtig und reichte dann das Gefäß der noch bewußtloſen Gtechan Tatach hin. Aufmerkſamkeit der Andern auf ſie gelenkt.
ihm Waſſer zu
Dadurch wurde die
Bisher hatte
ſich noch Niemand um ſie bekümmert und Alle nur Augen für den geretteten Knaben gehabt; jetzt wurde ſie mit Waſſer
beſprengt und mit Schnee gerieben, bis ſie zu ſich kam.


