17
er dicht hinter der Klappe ein Geräuſch und ſah, daß durch eine Ritze zwiſchen den Brettern ein Meſſer geſteckt war in der Abſicht, die Oeffnung zu erweitern. Doch ſchien die Hand, welche das Meſſer führte, ſchon ganz kraftlos, denn die Bewegungen waren ſehr ſchwach.
„Iſt's möglich— die Ruſſen haben das Zugloch ſo ſehr erweitert, daß ſie durch können!“ rief er erſtaunt.„Aber das ſoll ihnen doch nichts helfen!“
Er befahl, Balken und Steine herbeizubringen, Agith, die ihm gefolgt war, gebot ihm indeß Schweigen. Er lauſchte und vernahm jetzt, was er vorhin überhört hatte, den Ton einer Stimme, die ihn bis in's innerſte Mark freudig durchrieſelte.
Zweites Kapitel.
Gtechan Tatach wollte alſo mit ihrer Mutter ſterben und theilte ihr leiſe mit, was ihnen bevorſtehe. Die Koſaken verſtanden die Sprache der Eingebornen nur unvollkommen, beſchäftigten ſich in dieſem Augenblicke auch mit der Brannt⸗ weinflaſche, die ſie ſtets wohlgefüllt aus dem Oſtrog mit⸗ nahmen, weil ſie wußten, daß es in den itelmeniſchen Dörfern ſelten ein anders Getränk als Waſſer oder Thee gab. Ueber⸗ dies intereſſirte es ſie wenig, was das häßliche Mädchen mit der Mutter zu verhandeln hatte.
Die Kamtſchadalin errieth nach einigen Worten derKleinen, was geſchehn ſollte, hatte ſie doch Arems heiße, e
Roskowska, die Eroberung Niſchnois.


