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Die Eroberung Nischnois : eine Erzählung für die Jugend und ihre Freunde / von Marie Roskowska
Entstehung
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ſchrockenen Frauen und Mädchen vereinten ihre Bitten mit den ſeinigen. Doch vergebens warfen ſie ſich den Harther⸗ zigen zu Füßen, dieſe ſtießen ſie roh zurück und mißhandel⸗ ten ſie ſogar.

Einige Stunden vergingen, während welcher die unge⸗ ladenen Gäſte ihre Wirthe in beſtändiger Bewegung erhiel⸗ ten. Sie nahmen den ganzen Heerd ein, nur ſo viel Raum laſſend, daß gekocht werden konnte, was ſie verlangten, und verzehrten das Beſte, was die Hütte bot. Die Eigenthümer aber kauerten frierend im Winkel und nagten an Weiden⸗ rinden, wozu ſie getrockneten und ſchon ganz ſchimmligen Fiſchrogen aßen. Arem genoß nichts, er glaubte zu erſticken vor Wuth und Kummer, denn Agith ſollte ja fortgenommen werden. In tiefem Schweigen brütete er vor ſich hin. End⸗ lich war ſein Entſchluß gefaßt. Er flüſterte mit einigen ſei⸗ ner Hausgenoſſen und entfernte ſich dann, worauf ihm dieſe unbemerkt folgten.

Draußen ſprach er lange und leiſe mit ihnen. Sie er ſchraken anfangs über ſein Vorhaben und machten Einwen⸗ dungen, allein er widerlegte ſie ſiegreich.

Haſtig wurde nun ſo viel Brennmaterial hinunter ge⸗ ſchaft, als ohne Verdacht zu erregen möglich war. Die Ko⸗ ſaken achteten darauf nicht, ſie glaubten das Holz ſei nöthig, um das Feuer zu unterhalten. Auch ſiel es ihnen nicht auf, daß diejenigen, welche vorher mit Arem draußen geweſen waren, den Andern heimlich winkten und ſich Einer nach dem Andern die Leiter hinauf ſtahl. Die Kinder waren ſchon vorher entfernt worden.

Zuletzt blieb nur noch Arems Frau übrig, die mit der