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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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100 Dorf zurück; mit den beiden andern und mehreren Itelmenen, die zu Fuß neben den Schlitten herlaufen und mit den Hun⸗ den Schritt halten, dieſelben auch an gefährlichen Stellen im Auge haben mußten, damit ſie nicht durchgingen, folgte er der Richtung, welche die Dreie eingeſchlagen hatten. Das Land war im Sommer ein Torfmoor, jetzt eine ebene Schnee⸗ fläche erſt weiter hin fanden ſich wieder Bäume und zwar um ſo größer und dichter, je näher dem Gebirge.

Nachmittag entdeckten ſie in der Ferne Leute, die ihnen entgegenkamen, und bald erkannten ſie drei Koſaken, welche eine vierte Perſon in ihrer Mitte hatten.

Wo iſt der Knabe? rief ihnen Galgal mit ſeinen Be⸗ gleitern ſchon von Weitem entgegen.

Er iſt in einen Abgrund gefallen, oder hat ſich hinab⸗ geſtürzt wir ſahen unten ſeinen Rock ſchimmern! war die Antwort.

Doch kaum hatte Galgal den Gefangenen näher geſehen, als er auf eine Weiſe, die den Andern Anfangs faſt lächerlich vorkam, zu ſchreien und zu toben begann. Die Itelmenen bemerkten indeß bald und zu ihrer geheimen Freude, daß der Gefeſſelte nicht Feodor war, und die beiden Koſaken, welche mit Galgal kamen, erkannten in ihm Tempte, den Dieb. Die Koſaken, welche ihn gefangen, waren erſt vor Kurzem aus Werchnoi herübergekommen und hatten weder Feodor noch Alexei je geſehen, wohl aber etwas davon lauten gehört, daß der Kurile eine alte Perrücke getragen habe, als Galgal ihn zuerſt antraf; übrigens hatten ſie ja auch Tempte am vorigen Abend auf einen Augenblick von Ferne erblickt und und ihn im Zwielicht für Feodor gehalten.