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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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Hunden, doch ſchwiegen ſie beharrlich, ſelbſt bei ſeinen Dro⸗

hungen, und dieſe auszuführen, wagte er nicht, weil ſich alle Dorfbewohner gegen ihn und ſeine drei Koſaken erhoben hätten, wenn er es gewagt, der Tochter und Schwiegermut⸗ ter ihres Häuptlings ein Leid zuzufügen.

Er wendete ſich hierauf mit verfänglichen Fragen an die Kinder und endlich verrieth auch eine der kleinen Schweſtern Tſchekawa's in ihrer Unſchuld, daß ihr Bruder und Aphaka geſtern mit den Hunden fortgefahren und zu Fuß wieder ge⸗ kommen ſeien. Der Knabe war aus Furcht davon gelaufen und hatte ſich im Walde verſteckt, doch bedurfte Galgal ſei⸗ ner auch nicht. Er fuhr mit einem der Koſaken auf dem Wege nach dem Gebirge hin, bis zu der Stelle, wo der Pfad zum Seeſich abzweigte, und hier entdeckte er ſogleich, daß die Spur aufhörte. Obgleich Aphaka und ihr Verwandter dieſe zu verwiſchen geſucht hatten, fand er ſie doch bald, allein nach einer Weile verlor er ſie wieder auf dem mit Geſtrüpp über⸗ wucherten Boden. Enttäuſcht und erbittert wollte er eben umkehren, als aus einem nahen, anſcheinend unzugänglichen Dickicht Hundegebell erſcholl. Der Zugang zu dieſem Ver⸗ ſteck, ſo gut er auch durch Steingeröll und Gebüſch verbor⸗ gen war, wurde zuletzt doch aufgefunden und triumphirend brachte Galgal die Hunde in's Dorf, zur nicht geringen Be⸗ ſtürzung Saagſchehm's und ihrer Enkelin. Sie hatten im Stillen noch immer gehofft, es ſei Alerei und Feodor wäh⸗ rend der Nacht möglich geweſen, das Fuhrwerk zu erreichen; da das nicht geſchehn, blieb wenig Hoffnung zu ihrer Rettung.

Indeß war die Brücke fertig und die Spur der drei Ko⸗

ſaken aufgeſucht worden. Galgal ließ einen der Ruſſen im — 7