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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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„O, Unglück!“ rief der Ausgeſtoßene entſetzt.„Der Geiſt Tuil fährt auf ſeinen Schlitten unter der Erde hin und ſeine Hunde ſchütteln den Schnee von ſich. Thun ſie das noch heftiger, wie jetzt, dann werfen ſie die ganze Erde um und wir fallen Alle hinunter.“

Dieſe Befürchtung verwirklichte ſich nicht; die Erſchüt⸗ terung war nicht bedeutend und wiederholte ſich nur noch einmal nach einigen Minuten in viel geringerem Grad.

Nachdem ſich Tempte von ſeinem Schrecken einigermaßen erholt, ſagte Alexei:„So kommen wir nicht fort; oberhalb des Oſtrogs iſt eine Brücke über den Bach, ich möchte hin⸗ über gehen und den Schlitten holen, welcher uns gewiß noch erwartet. Es iſt zwar Nacht und kein gebahnter Weg hier⸗ her, allein die Hunde ſind ſehr klug und werden ſich ſchon zurecht finden. Vor Tage können wir dann auf dem Wege nach dem Oſernaia ſein.“

Tempte erbot ſich, das Fuhrwerk zu holen, mit ſeinen verkrüppelten Händen hätte er es jedoch nicht gut lenken können, alſo ging Alexei ſelber. Er kam indeß nur bis zu der kleinen Brücke und nicht hinüber, denn Galgal hatte dieſelbe beſetzen laſſen. Das reißende Waſſer ſo weit zu umgehn, bis es ohne Gefahr zu paſſiren war, erforderte zu viel Zeit; er hätte wohl hindurch ſchwimmen können, allein die Hunde mit dem Schlitten konnten doch nicht auf dieſelbe Weiſe her⸗ überkommen. So blieb denn nichts übrig, als zu verſuchen, ob ſie nicht das Gebirge erreichen könnten.

Alexei kehrte demnach zu den Andern zurück und ſie ſetzten den Weg auf die vorhin erwähnte, mühſelige und. ür Feodor äußerſt ſchmerzhafte Weiſe fort. Alexei, welcher 3, wie der