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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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Während ſie am Waſſer aufwärts hingingen, wurde der Wald allmälig dünner und lichter und Ellern-, Weiden⸗ und Cedergebüſch trat an deſſen Stelle. Es war dies die Ge⸗ gend, aus welcher die Dorfbewohner größtentheils ihren Be⸗ darf von Brennmaterial holten; ſie waren hier dem Dorf ziemlich nahe und hatten einen kleinen freien Platz vor ſich.

Allein Galgal war früher hier angelangt, denn er hatte keinen Umweg machen dürfen.

„Ergebt euch, oder wir ſchießen!“ rief einer der Koſa⸗ ken im vorzeitigen Eifer Tempte entgegen, als dieſer zuerſt ans dem Gebüſch trat.

Doch Tempte hatte keine Luſt zur Ergebung; er zog ſich ſchleunig zurück und eilte den Bach abwärts; die Andern folgten, ſo ſchnell ſie konnten, und die nachgeſchickten Kugeln verfehlten ihr Ziel.

Einige Werſte weiter unten war bei dem eintretenden Thauwetter ein Baumſtamm über den Bach gelegt worden, dieſen erreichten die Flüchtlinge, überſchritten ihn und zogen ihn dann zu ſich herüber.

Tempte, der ein außerordentlicher Läufer war, hatte ſchon das nächſte Gebüſch erreicht, ehe die Koſaken am jenſeitigen Ufer anlangten und ſeiner anſichtig wurden; Alexei blieb auch von den, durch die Dämmerung nachgeſandten Schüſſen unverletzt, allein Feodor ſtieß einen Schmerzenslaut aus und hinkte dann mühſam weiter. Eine Kugel hatte ihn am lin⸗ ken Knie getroffen.

Jetzt war guter Rath theuer. Rachdem die Wunde ver⸗ bunden worden, verſuchte Feodor zwar, auf die beiden An⸗ dern geſtützt, die Flucht fortzuſetzen, der Schmerz war jedoch