ſeiner Sorglichkeit noch hinzu thun wollte, damit die Hunde nicht zu ſehr belaſtet würden.
Aphaka brachte den Schlitten ſelbſt zu dem bezeichneten Orte, denn die Männer des Hauſes waren ja fern, und zu den anweſenden Dorfbewohnern hatte Saagſchehm kein rechtes Vertrauen; auch waren die Hunde zahm und fanden unter Muri's Leitung faſt allein ihren Weg. Ueberdies begleitete ſie Tſchenkaneas älteſter Bruder, ein recht verſtändiger an⸗ ſtelliger Knabe von elf Jahren, um im Nothfall Hilfe herbei⸗ zuholen.
Die beiden Kinder erreichten glücklich den Scheideweg, warteten hier aber vergebens bis zum Einbruch der Nacht. Dann brachten ſie das Fuhrwerk, nachdem die Hunde mit trockenen Fiſchen gefüttert worden, in ein nahes Dickicht, wo dieſe ſtets verborgen gehalten wurden, wenn das Dorf Beſuch von Ruſſen erhielt. Sehr niedergeſchlagen und angſtvoll über das Ausbleiben ihrer Freunde, kehrte hierauf Aphaka mit ihrem Begleiter zu Fuß nach Hauſe zurück, wo ſie un⸗ geladene Gäſte vorfand.
Galgal hatte Tempte nach dem Dorf ſchleichen und mit Aphaka ſprechen ſehen, doch war die Entfernung zu groß, um ſeine Geſichtszüge zu unterſcheiden, und da er langes hel⸗ les Haar um ſein Haupt wehen ſah, hielt er ihn für Feodor, der die Perrückewieder hervorgeſucht hätte. Er ſah ihn ſehr eilig zurückkommen, worauf er ſich zu den Koſaken begab und ſie nach der Stelle führte, an welcher der vermeintliche Kurile den Wald betreten hatte. Von hier aus verfolgte er die Fuß⸗ tapfen im friſchen Schnee bis zu dem Orte, an welchem einige Perſonen zuſammen getroffen ſein mußten. Unter den großen


