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neugierig und doch von einer unbeſtimmten Furcht erfaßt. Dann ſchloß ſie ſchnell die Hütte und eilte, von dem Hunde begleitet, dem Fremden entgegen. Er ſah ſie ſchon von Wei⸗ tem und winkte ihr, heranzukommen, während er hinter einem Gebüſch ſtehen blieb, das ihn verborgen hätte, wenn in die⸗ ſem Augenblick gerade zufällig Jemand aus einer Wohnung gekommen wäre.
„Du biſt doch Aphaka, Kosko's Tochter?“ fragte er, als ſie nur noch einige Schritte von ihm entfernt war.
„Woher kennſt du mich?“ fragte ſie befremdet zurück und ſchaute ihn aufmerkſam an. Er war ihr unbekannt, bleich und elend ausſehend; ſeine Arme ſteckten nicht in den Aermeln der Kuklanka, welche ihr bekannt zu ſein ſchien, ſondern waren unter derſelben gekreuzt und ſein Haupt wurde von einem Kopfſchmuck bedeckt, der ſie einſt an Feodor einen Augenblick erſchreckt hatte, jetzt aber noch viel wirrer und zerzauſter ausſah, wie damals.
„Ich beobachtete dich oft von fern, antwortete er haſtig, „doch wo ſind eure beiden Gäſte, die der Gouverneur in Niſchnoi ſeine Sklaven nennt?“
Eben ſo betroffen von der Frage, als von der Weiſe, in welcher ſie geſtellt wurde, blieb das Mädchen ſtumm.„Ich will ſie warnen— im Holz drüben am Quell ſind Koſaken verſteckt und der Itelmene, welcher dieſen Herbſt im Zorne von euch ſchied, iſt auch dabei!“ Aphaka warf einen raſchen Blick umher, ob nicht vielleicht eben, und ſehr zur Unzeit, die bei⸗ den Flüchtlinge am Saum des Gehölzes ſichtbar würden. Da dieſes nicht der Fall war, autwortete ſie entſchloſſen:
„Ich weiß nicht, wo die Sklaven des Ruſſen ſind,—
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