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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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hütte hinauf, um die Lebensmittel für den folgenden Tag zu holen. Muri, der nie angebunden wurde und auch keinen Stock am Halſe trug, folgte ihr; er bekam hier ſtets ein Stück getrockneten Fiſch. Dieſes Mal ließ er jedoch den Fiſch unbeachtet und bellte laut auf. Das Mädchen ſchaute ſich neugierig um und nach der Gegend hin, woher Alexei und Feodor kommen mußten.

Es war Alles ſtill und einſam; ein großer und zwar der rüſtigſte Theil der Einwohner war mit Kosko fort; einige Männer befanden ſich auf der Jagd, die Frauen und Kinder hielten ſich in den Jurten. Nur ein alter Mann kochte am Ende des Dorfes„ſaure“ Fiſche in einem hölzernen Trog, indem er glühende Steine hineinwarf. So hatten die Itel⸗ menen früher, ehe ſie von den Ruſſen Keſſel bekamen, ſtets ihre Speiſen gar gekocht; jetzt bereitet man auf dieſe Art meiſtens nur das Hundefutter, indeß kommen auch mitunter die kleinen Kinder bei den Trog zu Gaſt. Einige in der Nachbarſchaft befindliche Hunde wurden durch den ſtarken, aber keineswegs lieblichen Geruch ſo begierig auf den leckern Biſſen, daß ſie ein ſehnſuchtsvolles Geheul erhoben. Doch verklang dies in der Ferne und ſtörte nicht einmal die Krä⸗ hen, welche ſchaarenweiſe auf den niedern Jurtendächern ſaßen oder die Spuren ihrer Füße auf der leuchtenden Decke eindrückten, die der friſche Schnee rings über die Gegend breitete.

Endlich gewahrte Aphaka einen Menſchen, der ſich ſchnell dem Dorfe nährte und offenbar die Abſicht hegte, nicht be⸗ merkt zu werden.

„Wer kann das ſein und was fann er wollen? dachte ſie