des Oſtrogs zu verbergen; wenn Abends ein großer Theil der Dorfbewohner in Kosko's Jurte verſammelt war, ſo genügte ein einziger Mann mit ſeinem Feuergewehr am Rauchloch— und die darin Befindlichen mußten ſich dann jeder Bedingung fügen.
Der Gouverneur war über dieſen Vorſchlag ſo erfreut, daß er Galgal den Befehl über die Koſaken gab. Schon am andern Tage brach dieſer mit ſeinen Begleitern auf und ge⸗ langte Tags darauf in die Nähe des Oſtrogs. Er verbarg ſeine Begleiter im Gehölz und machte ſich dann auf, um das Dorf zu recognosciren.
Reuntes Rapitel.
Eines Nachmittags ſahen Feodor und Alexei wie gewöhn⸗ lich nach den Fallen. Zu einigen Schlingen, die im Norden des Dorfes aufgeſtellt waren, gingen ſie zu Fuß, weil der Weg dorthin für einen Schlitten zu ſchlecht war. Sie kamen dabei nahe zu der Stelle, wo die Koſaken verborgen waren, bemerkten ſie jedoch nicht; dieſe kannten ſie nicht, hielten ſich daher ſtill, um nicht durch eine vorzeitige Entdeckung Lärm zu veranlaſſen. Galgal war grade nicht bei ihnen, ſondern überſchaute von einer Anhöhe das Dorf, welches ihm merk⸗ würdig öde erſchien. Da er nicht wußte, daß Kosko mit den Täuflingen noch abweſend war, glaubte er, man habe eine Ahnung von der drohenden Gefahr und auch irgend kinen Anſchlag, ſie abzuwenden.
Aphaka ſtieg indeß ſorglos die Leiter einer Vorraths⸗
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