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war der Gouverneur wie auch die Geiſtlichkeit äußerſt er⸗ freut über eine ſo maſſenhafte Bekehrung. Ein Taufvater für Jeden wurde bald gefunden, ein langer Unterricht nicht für nöthig erachtet. Nachdem die Täuflinge das Glaubensbe⸗ kenntniß und ein Gebet an die Mutter Gottes auswendig gelernt hatten und das griechiſche Kreuz ſchlagen konnten, wurden ſie nach griechiſchem Ritus getauft und galten nun für Chriſten.
Uebrigens drang Kosko auch auf die Abreiſe; er fürch⸗ tete, die Ruſſen möchten bei längerem Aufenthalt unverſchäm⸗ ter werden, oder Jemand von ſeinen Leuten könnte zufällig von Alexei und Feodor reden und ſie dadurch verrathen. Dieſe Furcht hätte er ſich jedoch erſparen können, denn ſeine männlichen und weiblichen Begleiter waren ſo ganz einge⸗ nommen von dem, was ſie Neues ſahen, daß jeder Gedanke an das, was ſie daheim noch lebhaft beſchäftigt hatte, völlig verdrängt war.
Das Rauchwerk, welches Jeder noch etwa beſaß, wurde gegen Waaren eingetauſcht. Für Geld gaben die Kamtſcha⸗ dalen überhaupt ſelten etwas hin; ſie hatten keinen Sinn für dieſe Metallſtückchen, welche civiliſirten Völkern ſtets Gegen⸗ ſtand des Begehrens ſind, und wenn ein Itelmenen zufällig in den Beſitz einiger Münzen gelangt war, ſo ſagte er ſicherlich zu dem erſten Koſaken, den er antraf:„Komm, ich will dir mein Geld verkaufen, ich will etwas Nützliches dafür haben!“ und fühlte ſich höchſt glücklich, wenn er für die unnützen Silberſtückchen ein Meſſer für ſich, oder Nadeln für ſeine Frau erhielt.
Kosko hätte ſich gern eine Büchſe erhandelt, allein der
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