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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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Statt der Peitſche wurde ein krummer Stock gebraucht, der Oſtall hieß und oben mit einem Metallknopf verſehen war, an welchem eiſerne Ringe hingen. Sollten die Hunde links gehen, ſo wurde mit dem Oſtall an der rechten Seite des Schlittens auf die Erde geſchlagen, wollte man rechts einbiegen, ſo klopfte man auf die linke Seite. Schläge beka⸗ men die Hunde ſelten, das Klingeln mit dem Ringen am Oſtall ſpornte ſie an, aus Leibeskräften zu laufen und war es ja einmal nöthig, ſie anzutreiben, ſo bekamen ſie einige Hiebe mit einer dünnen Ruthe, wovor ſie ſich ſehr fürchteten. Vier Hunde zogen ganz bequem drei bis vier Perſonen und noch einiges Gepäck.

Aphaka wollte noch nicht mit nach Riſchnoi, ſondern erſt älter und verſtändiger werden, ehe ſie die Taufe empfing. Ihre Eltern gaben ihr darin, nach einiger Ueberlegung, Recht und ließen ſie zu Hauſe, wo der alten Großmutter in der Wirthſchaft und der Beaufſichtigung der Kinder überhaupt eine Unterſtützung nöthig war.

Feodor und Alexei übernahmen die häuslichen Arbeiten, die vorzüglich im Holzholen, Füttern der Hunde und dem Aufſtellen der Fallen beſtanden.

Kosko fuhr mit ſeiner Frau, Kutſchiniz mit ſeiner Toch⸗ ter; die Felle wurden auf beide Schlitten vertheilt.

Der Abſchied wurde Allen ſchwer, beſonders Paſuitſch und den Mädchen; doch ſollte die Trennung ja nur einige Tage währen und die Reiſenden hatten obenein die Ausſicht auf all das Neue und Schöne in Niſchnoi. Die Bewohner des ganzen Oſtrogs, gegen zwei hundert Köpfe, waren in Aufregung, als der Zug ſich in Bewegung ſetzte. Aphaka

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