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„Es iſt wahr, er hat ſie zu meinte Jene,„aber die Thiere ſind auch ſo boshaft, daß ihnen eine Strafe nichts ſchaden kann. Und die Spöttereien mußten ihn doch ſehr ärgern, darum that er mir leid. Bedenke ein⸗ mal, wenn es Feodor oder Alexei ſo ginge!“
„Wie kannſt du ſo ſprechen!“ rief Aphaka beleidigt. „Alexei wird ſeine Hunde durchgehn laſſen!“
„Ich glaube das ja nicht, und denke, Feodor wird auch nicht ungeſchickt ſein,“ meinte Tſchekawa begütigend.„Ich wollte nur ſagen, Alexei würde es nicht loben, daß du mit dem armen Galgal gar kein Mitleid haſt.“
Dies leuchtete Aphaka ſo ſehr ein, daß ſie nicht begriff, wie es ihr nicht ſelber beigefallen. Alexei war, ganz im Ge⸗ genſatz zu ſeinen Landsleuten, ſehr nachſichtig gegen jedes leidende Geſchöpf und Galgal war allerdings zu beklagen. Sie wurde daher gleich freundlich gegen ihn und es gelang ihr bald, auch die Großmutter umzuſtimmen. Dieſe legte ihre kalte Miene ab, verbot den Kindern, über ihn zu lachen, und machte ſogar mit Kutſchiniz Umſchläge auf die Beulen Gal⸗ gals, ſo daß er ſich in Kurzem ganz behaglich fühlte.
Am andern Tage kamen die Uebrigen vom See und brachten eine Menge friſcher Fiſche mit, die eine angenehme Abwechſelung zu den getrockneten gewährten, aus welchen die Nahrung hauptſächlich beſtand.
Galgal blieb allein in der Jurte zurück, während die Andern die Ankömmlinge draußen begrüßten. Er unterſuchte mit unbeſcheidener Neugier den Inhalt der aus Gras gefloch⸗ tenen Beutel, die neben den Schlafſtellen hingen und war


