56 bewaffneten Koſaken begleitet, welche diejenigen in Reſpekt hielten, die ſich etwa Widerſetzlichkeiten zu Schulden kommen ließen.
Sämmtliche Einwohner verſammelten ſich, nach dem ſie ihren beſten Putz angelegt, am Eingange des Dorfes und begrüßten die Ankommenden mit tiefen Verbeugungen. Alexei ſpannte indeß, wie es für dieſen Fall längſt verabredet wor⸗ den, den ſchönſten Schlittenzug Kosko's, fünf große Hunde, mit Muri an der Spitze, vor einen kleinen Schlitten, auf den Aphaka ſchnell etwas Mundvorrath, einige warme Kleidungs⸗ ſtücke und Strohmatten legte; dann fuhr er zum andern Ende des Orts hinaus. Die Strohhütten und dichtes Gebüſch verdeckten ihn den Augen der Ruſſen.
Bald ließ er das, die Niederlaſſung umgebende Weiden⸗, Ceder⸗ und Erlengebüſch hinter ſich und kam in den Wald der aus Birken, Pappeln und einzelnen Tannen beſtand, welche letztere jedoch keine beträchtliche Größe erreichten. In kurzer Zeit kam er an einen freien, von Bäumen
und Felſen umgebenen Platz, wo einiges todtes Wild lag. Hier band er die Hunde ſorgfältig an und folgte dann den friſchen Spuren im Schnee, indem er laut den Namen der beiden Männer rief Sie antworteten ihm nach einer Weile, und er fand ſie damit beſchäftigt, auf die gewöhnliche Art einen Zobel zu fangen. Das Thier hatte ſich, nachdem es ihrer anſichtig geworden, in einen hohlen Baum geflüchtet; ſie hieben dieſen um, und zwangen dadurch jenes, in das vorher aufgeſtellte Netz zu gehen.
Kosko kehrte mit der Jagdbeute des Tages ſchnell auf dem Schlitten heim, in welchem er mit Feodor ausgefahren


