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Kosko bewohnte mit ſeiner Familie, ſeiner Schwieger⸗ mutter und Tſchekawas Vater und Geſchwiſtern die größte Jurte, deren Einrichtung ſich jedoch von der der Andern wenig unterſchied. Das Rauchloch über dem Feuerheerd diente als Eingang, von dem man an einem mit Kerben ver⸗ ſehenen Baumſtamm hinabſtieg, was jedem Europäer äußerſt unbequem ſcheinen müßte, beſonders da der Qualm von dem naſſen Erlenholz wirklich erſtickend war. Allein die Einge⸗ bornen fanden das ſehr hübſch und bequem, und auch Alexei gewöhnte ſich bald daran und erlangte bei ſeiner Gewandt⸗ heit ſchnell wieder die Geſchicklichkeit im Hinauf- und Hinab⸗ klettern, welche er während ſeines Aufenthalts in Häuſern mit Thüren und Treppen verlernt hatte.
In der Wand, dem Feuerheerd gegenüber, befand ſich ein mindeſtens fünf Ellen langer Kanal, der draußen mün⸗ dete. Er diente als Zugloch und wurde immer ſorzfältig verſchloſſen, wenn das Feuer ausgebrannt war, die kleinen Kinder, welche noch nicht klettern konnten, krochen durch den⸗ ſelben hinaus und hinein, zugleich bildete er den Aufbewah⸗ rungsort(Repoſitorium) für das Küchen⸗ und Tafelgeſchirr.
Die Schlafſtellen waren mit Strohmatten belegt, über welche Nachts Rennthier⸗oder Seehundsfelle ausgebreitet wurden, auf denen Jeder in ſeiner Kuklanka ſchlief. Neben ſeinem beſtimmten Schlafplatz hatte jeder Einzelne das zu ſeinen Arbeiten nöthige Geräth; die übrigen Habſeligkeiten befanden ſich in Kaſten und Beuteln, die aus Stroh gefloch⸗ ten waren, oder lagen auf dem Sims, der rings innerhalb der Wohnung herumlief. Der Fußboden, wie die Wände, waren mit Strohmatten bedeckt.


