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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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31 beiden Wanderer wagten erſt nach geraumer Zeit weiter zu gehn und machten dann noch einen Umweg; dabei verirrten ſie ſich aber, ſo daß ſie den Tſchamſcha wohl lange nicht wie⸗ dergefunden haben würden, hätte ihnen der gewaltige Kegel des Kamtſchatskaia nicht als Wegweiſer gedient.

Nachts zündeten ſie wegen der wilden Thiere ein Feuer an und wachten abwechſelnd dabei. Alexei hatte grade die Wache, als plötzlich ein dunkler, zottiger Gegenſtand ſich auf das Feuer wälzte, ſo daß es ziſchend verlöſchte. Die Bären greifen zwar im Allgemeinen ſelten einen Menſchen an, allein dieſer war durch die Jäger aus ſeiner Ruhe geſtört und dadurch gereizt worden. Einen ſehr gewöhnlichen Kunſtgriff brauchend, war er erſt ins Waſſer gegangen und löſchte dann mit ſeinem naſſen Fell das Feuer aus.

Alerei rief Feodor zu Hilfe und dieſer ſprang ſogleich auf; mittlerweile verſetzte aber der Bär Alexei einen Schlag auf den Kopf, deſſen größter Gewalt er zwar auswich, dennoch verging ihm auf einige Augenblicke Hören und Sehen.

Er taumelte und konnte ſeinem Feinde nicht entfliehn, der

ihn mit ſeinen Tatzen feſt an ſich drückte. Er zog ſein Meſſer und ſuchte dem Bären einen Stich beizubringen, allein der dicke Pelz ließ die Stöße nicht durchdringen und die unbe⸗ hagliche Umarmung wurde immer inniger. Alexei fürchtete ſchon zu erſticken, da ſtieß Feodor dem Bären ſein Meſſer durch das Auge ins Hirn mit einem Schmerzenslaut ließ er Alexei los und fiel nieder.

Nachdem Feodor das Feuer wieder angefacht hatte, verband er ſorglich den verletzten Kopf ſeines jungen Freundes mit deſſen Taſchentuch, dann machte er ſich daran, dem Bären