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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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E

27 man, der Dem, welcher ihn trug, Glück brachte. Ihr Mann hatte es ſich noch vor ihrer Verheirathung von dem alten Schamanen geben laſſen und ihr geſchenkt. Dieſen Talisman hing ſie ihrer Tochter um, die darüber ſehr erfreut war, und fühlte ſich nun völlig beruhigt wegen ihres künftigen Wohl⸗ ergehns.

Aphaka ſelbſt hatte keine Sorge wegen der böſen Vor⸗ bedeutung. Sie war nur des wiedergeſchenkten Lebens froh und zugleich ſehr vergnügt über das Zuſammentreffen mit ihrem jungen Verwandten, der ihr übermenſchlich ſchön und klug erſchien.

Kosko war wegen ſeiner Frau und Tochter lebhaft in Sorgen und wollte ſie zu ſuchen eben fortgehn, als ſie kamen. Paſuitſch mußte nun den reichen Fang beſchauen und erhielt eine umſtändliche Erzählung alles Deſſen, was ſich begeben hatte. Sie, wie Aphaka, lachte im Stillen über den Glau⸗ ben der Andern, daß ſie Balakitgh geſehn, doch ſchwiegen Beide dazu.

Als ſich Alles zur Ruhe begeben hatte, erzählte Paſuitſch ihrem Mann, was dem Mädchen und ihr begegnet war. Auch er erſchrak heftig über den Sturz in den Tſchamſcha, vergaß jedoch die Gefahr wie das üble Zeichen mit der leichten, kin⸗ diſchen Beweglichkeit ſeines Volkes über dem Folgenden. Bei dem Mangel an Ehrfurcht vor ihren Göttern, welcher die Kamtſchadalen vorallen andern heidniſchen Völkern aus⸗ zeichnete, machte er ſich über ſeine und ſeiner Leute Leicht⸗ gläubigkeit in Bezug auf den Windmacher ſehr luſtig, gleich darauf freute er ſich aber herzlich über das Leben des Bluts⸗