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Das Hünengrab : historische Erzählung / von Otto Roquette
Entstehung
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gedehntes Hügelland, ab und zu mit Bäumen beſetzt und von großen Felsſtücken unterbrochen.

Halt! rief Richard,dort ſehe ich ein Licht ſchimmern. Es muß freilich noch ſehr entfernt ſein. Dieſe verwünſchten Steppen dehnen ſich ins Unendliche. Jetzt fehlte uns übrigens nur doch, daß uns jenes Irrlicht anſtatt unter ein gaſtliches Dach an eine nächtliche Gerichtsſtätte der heiligen Vehme brächte!

Das glaube ich nicht, entgegnete Gottfried. Dieſe Gegend ſcheint zwarziemlich abgelegen zu ſein von dem regern Verkehr der Menſchen, allein

Ich kann Euch nicht verhehlen, unterbrach ihn Richard,daß ich dies Land der rothen Erde mit einem gewiſſen Schauder betrat. Ich will in der Schlacht dem Feinde, im Zweikampf jedem Gegner mit Muth entgegentreten, aber dieſe heim⸗ lich ſchleichenden Richter und Gegner, die mit immer treffenden Waffen überall ſein ſollen, wo man ihrer nicht gewärtig iſt, flößen mir ein Grauen ein.

Das iſt es, was ſie wollen. Wer jedoch ein gutes Gewiſſen hat, braucht dieſe Gegner nicht