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Das Hünengrab : historische Erzählung / von Otto Roquette
Entstehung
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das Dunkel dringen! Wir haben uns völlig ver⸗ irrt in der Finſterniß. Wenn wir dieſem Wege folgen und allerdings ſcheinen wir hier auf einem gebahnten Wege zu ſein, ſo kommen wir in den Wald.

Ich glaube wir ſind ſchon darin. Rechts und links nehme ich Buſchwerk wahr, und dort ſteigt eine hohe Felswand empor!

O weh, ſo ſind wir weiter von der Stadt entfernt, als ich fürchtete.

So binden wir die Pferde an einen Baum, hüllen uns in die Mäntel und ſchlafen unter freiem Himmel.

Ein plötzlicher Mondſtrahl drang durch die finſtre Nacht und zeigte, daß ſich die Reiter einem Hohlwege näherten, welcher in einen ſchwarz da⸗ liegenden Wald führte, der an den Hügeln em⸗ porſtieg. Es war für die Reiſenden das Gera⸗ thenſte, dieſem Wege zu folgen, da er ſie am frühſten zu Menſchen führen zu wollen ſchien. Nach einer Stunde Reitens lichteten ſich die Bäume wieder, und aus dem Walde heraus kommend er⸗ blickten die Reiter im fahlen Mondlicht ein weit⸗