Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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Die Nacht war finſter. Der Donner rollte durch das Thal. Die Blitze erhellten die Felſenſpitzen, und waren unſere einzige Fuͤhrer durch das undurchdringliche Dunkel. Wir durchwadeten Gießbaͤche, und der entſetz⸗ liche Regen bildete Suͤmpfe, die uns den Un⸗ tergang drohten. Entſetzt vor dieſen Gefah⸗ ren, verließen mich zwei meiner Leute, und die uͤbrigen bedachten ſich, ob ſie mir folgen ſollten. Mit Gold beſiegte ich jedoch alle Hin⸗ derniſſe, und endlich gelangten wir zu den Mauern des Kloſters. Der Sturm wehte mit der groͤßten Heftigkeit, und bog die Baͤume bis zur Erde. Die ganze Natur erlag der Wuth des Orkans, nur das Kloſter ſchien in tiefe Ruhe verſunken. Ach! wie weit war Ruhe von meinem Herzen entfernt!

Ich wollte bis zum Anbruch des heran⸗ nahenden Tages, Schutz fuͤr meine Leute ſu⸗ chen, und ging daher, von Carlos beglei⸗ tet, rings um das Kloſter her. Eine mir bisher unbekannte Pforte ſtand oͤffen. Nicht ohne eine gewiſſe Aengſtlichkeit ging ich in das Innere und gelangte, ohne Geraͤuſch, in den Garten. Es duͤnkte mir, mehrere Weſen ſich

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