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fuͤhle es wie Du— nur bei dem guten Me⸗ lendez werden wir gluͤcklich ſeyn!“
Almaidens Schreiben konnte meine Wuth nicht vergroͤßern. Ich fuͤhlte mich von einer Begierde nach Rache entbrannt, die der Raſe⸗ rei eines hitzigen Fiebers aͤhnlich war. Ich wollte den ſchäͤndlichen Don Francisco aufſu⸗ chen, und ihm die Macht mir zu ſchaden, auf immer rauben. Ich ſchaͤumte vor Zorn und Wuth. Aber endlich uͤberzeugte ich mich, daß es, ſchlimmerer Folgen wegen, nothwendig ſey, meinen Zorn zu baͤndigen, und ich vor Allem trachten muͤſſe, mich Almaidens Perſon zu ver⸗ ſichern. Ich hatte keinen Augenblick zu verlie⸗ ren. Ich wußte ja, welcher Schandthaten die⸗ ſer Herzog von Campo⸗Marte faͤhig war. Ich beſchloß daher, Almaiden ſo ſicher zu ſtellen, als es mir die Klugheit nur einzugeben ver⸗ mochte. Carlos fuͤhrte mir treue Maͤnner zu. Ich erhielt die Erlaubniß, ſie zu bewaffnen, und ſie gegen die Vorpoſten des Feindes zu fuͤhren, der ſich aller Orten zeigte. In weni⸗ gen Stunden war Alles bereitet, und wir rich⸗ teten unſern Weg nach dem Mont Serrat.


