Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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in den Kreuzgaͤngen hin und her bewegen zu ſehen. Die Graͤber wiederhallten von dem Klaggeſchrei eines Nochtvogels; ein toͤdtlicher Froſt durchſchnitt meine Adern. Ich folgte den gewoͤlbten Gaͤngen, welche zur Kapelle fuͤhrten. Eine dem Verloͤſchen nahe Lampe, warf noch von Zeit zu Zeit, einen hellen Licht⸗ ſtrahl auf den Altar der heiligen Jungfrau. Von unwillkuͤhrlicher Angſt ergriffen, beugte ich meine Kniee und betete, ich betete fuͤr meine Almaide! Ach! das nemliche Dach ſchuͤtzte uns gegen den Sturm. Ich ſollte ſie wieder ſehen, um ſie nie wieder zu verlaſſen; und dennoch miſchte ſich in das Gluͤck, das mich entzuͤckte, eine ſchmerzliche, herzzerreißende Ahnung.

Ein entferntes Getoͤſe erregte meine Auf⸗ merkſamkeit. Carlos ſtand mir zur Seite. Wir horchten. Das Getoͤſe, welches uns in Verwunderung ſetzte, kam von einer der obe⸗ ren Gallerien her; naherte ſich langſam, und lautete wie der dumpfe Wiederhall von den Tritten mehrerer Maͤnner, die mit Vorſicht vorwaͤrts ſchreiten. Mein Herz fuͤhlte ſich be⸗ engt. Sollten meiner Almaide neue Gefahren