Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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und meiner Liebe ſchuldig, daß man Sie mit der hoͤchſten Achtung behandle. Ich begehre nichts. Aber durch meine Unterwuͤrfigkeit, meine Zaͤrtlichkeit, mein Beſtreben Ihre Wuͤn⸗ ſche zu erfullen, werde ich hoffentlich eines Tages mir guͤnſtigere Blicke verdienen.“ 3 „Sie ſollen Sie erhalten,“ erwiederte ich,„Sie ſollen ſie ſofort erhalteh, zugleich mit der Verſicherung meiner unausloͤſchlichen Dankbarkeit. Ja, Sie uͤbereilten ſich nur; zwingen Sie mich nicht Sie zu haſſen. Schenken Sie mir die Freiheit, und machen Sie Ihr unrecht auf eine edle Art wieder gut. Mein Gluͤck ſey Ihr Werk! Ich ver⸗ ſpreche Ihnen eine aufrichtige Freundſchaft— ich verſpreche Ihnen die des Don Manuels.“ „Die Freundſchaft des Don Manuels,“ unterbrach mich Don Francisco hoͤhniſch,„iſt allerdings nicht zu verachten; noch aber ſteht es nicht in meiner Macht, ſie zu verdienen. Ich erwarte einen ſuͤßeren Lohn von Ihrer Gäte. Sie werden mich nicht haſſen, ſchone Almaide. An dem Orte wo Sie herrſchen, ſind Sie keine Gefangene. Mein einziges Un⸗ recht iſt meine unwiderſtehliche Leidenſchaft,