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„O! welche unverdiente Schmach wider⸗ fahrt Deinem reinen Herzen, theuerſter Ma⸗ nuel!“ rief ich.„ Ja, ich liebe Dich! Ich fuͤhle, daß ich Dich nie feuriger liebte, als in dieſem Augenblick, in welchem man Deine Ehre antaſtet, mich mit Gewalt Deinem Schutz entziehen will, und mich herabgewuͤrdi⸗ get glaubt, ſo niedrigen Verfuͤhrungskunſten Gehor zu verleihen! Nie warſt Du mir ſo theuer! Deine Tugend, Deine reine Seele, Deine Biederkeit ſind meiner Liebe wuͤrdig! Ihnen, Don Francisco, habe ich keine Hoff⸗ nung zu geben; Manuel empfing meine Schwuͤre und ich die ſeinigen, von Ihnen kann mir nur der Tod werden.“ k
„Alſo,“ erwiederte Don Francisco, „fuͤhrten Sie und dieſer Don Manuel mich damals in Cervera hinters Licht, als ich Ih⸗ nen, mit der Aufrichtigkeit wahrer Liebe, mei⸗ ne Hand und meine Schaätze bot? Ich werde mich raͤchen, mein ſchoͤnes Kind. Aber ſeyn Sie ruhig; meine Rache wird nicht grauſam ſeyn; Manche wuͤrden Sie ſogar großmuͤthig nennen. Alle Bewohner dieſes Hauſes werden ihnen gehorchen. Ich bin es Ihrer Schoͤnheit


