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den man mich gehoben hatte, von der Straße abfuhr. Ich war keines Gedankens faͤhig, als den an Deinen Schmerz. Mir duͤnkte, Dein aͤngſtliches Rufen zu hoͤren, Deine Thraͤnen zu ſehen, und Deinem Klaggeſtoͤhne zu antworten. Das Uebermaas der Leiden be⸗ taͤubte endlich meine Sinne in einem ſo ho— hen Grad, daß ich bewußtlos niederſank. Ich kam nicht eher wieder zur Beſinnung, bis eine ſanfte, mitleidige Stimme mein Ohr erreichte, die mich fragte, ob ich mich beſſer befinde und etwas zu genießen wuͤnſche. Mein erſtes Wort war, das Angebotene auszuſchlagen. Aber das junge Maͤdchen, welches mich be⸗ diente, beſtand darauf, ich ſolle einige Erfri— ſchungen zu mir nehmen, und ſchien uͤber mei⸗ ne Weigerung ſo aufrichtig betruͤbt, daß ich Hoff⸗ nung ſchoͤpfte, in dieſer wahrſcheinlich noch nicht verdorbenen Seele, vielleicht eine Stuͤtze zu finden. Das Maͤdchen war kaum uͤber die Kinderjahre hinaus. Ich befragte es, und er⸗ hielt die ganz ungeſchminkte Antwort, ich be⸗ fände mich in dem Schloſſe Almedia, welches dem Herzoge von Campo-⸗Marte gehoͤre. Sr. Excellenz wuͤrden noch heute ankommen, und 10*


