Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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habe Befehl gegeben, mich mit der groͤßten Achtung zu behandeln.„O!“ ſagte das junge Mädchen,„wenn Sr. Excellenz ge⸗ wahr werden, daß Sie weinten, ſo wird er mich ſchmaͤlen, und die kleine Olivetta nicht im Schloſſe behalten wollen!“

„Ich beruhigte das liebenswurdige Kind.

Der Herzog von Campo⸗Marte war mir ſelbſt

dem Namen nach unbekannt. Ich glaubte,

man habe ſich in meiner Perſon geirrt, und der Herzog wuͤrde dieſen Irrthum auf der

Stelle wieder gut machen. Die Stunden mei⸗ ner Gefangenſchaft verſtrichen zwar zu laͤngſam fuͤr meine Ungeduld, aber ich blieb doch ruhig und faßte Muth.

„Auf einmal hoͤrte ich den Laͤrm, den die Ankunft des Herzogs verurſachte. Die kleine Olivetta, die mich nicht verlaſſen hatte, ſtieß einen Freudenruf gus. Hieraus ſchloß ich, daß da der Herzog von ſeiner Diener⸗ ſchaft geliebt ſey, er auch der Menſchlichkeit und Gerechtigkeit nicht abgeneigt ſeyn wuͤrde. Er war mir großen Erſatz ſchuldig! Ich be⸗ reitete mich ihn zu empfangen.