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löſt war, ſchien dem in ſeinen Huͤtten angegrif⸗ fenen Volke, der Gebrauch jeder Vernichtungs⸗ waffe ſchicklich. Es vertheidigte ſich mit Liſt, Dolch und Gift, eben ſo gut als mit Schwert und Schild. Tapfere vergoſſen Blut bei hel⸗ lem Sonnenlicht, Feiglinge in den Schatten der Nacht. Die Echo's von Saragoſſa, Tara⸗ gonä und erbeben noch von dem Ge⸗ ſchrei der Verzweiflung, das von ihnen zuruͤck⸗ hallte.
Waͤhrend der Donner der ehernen Feuer— ſchluͤnde in den Ebenen Andaluſiens und Ara⸗ goniens, an den ufern des Tajo, wie an de⸗ nen des Ebro und des Ter einherrollte, ſchlich ſich, im Dunkel der Nacht, ein Ueberlaͤufer aus den Wällen des belagerten Gironas, und richtete ſeinen Weg nach dem Ktoſter der Ka— puzinerinnen des Mont⸗Serrat. Das Ge⸗ ruͤcht ſagte, eine Abtheilung des franzoͤſiſchen Heeres ſey bis zu jenem Zufluchtsort der Un⸗ ſchuld und der Armuth vorgedrungen. Die Diener der Altare des geaͤngſteten Gironas be— nutzten alsbald dieſes Geruͤcht, um, durch die Erzählung der ſchrecklichen, an den Gottge⸗
weihten Jungfrauen veruͤbten Greuelthaten, Don Mannel. Zweiter Theil. 4


