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Erlaubniß, die Tugend beſtrafen zu duͤrfen. Alles regierte; Pfaffen, Weiber, Miniſter, Generale, kurz jeder,— ausgenommen der Koͤnig. Der Reichthum und die Macht,— un⸗ ſelige Hebel in den Haͤnden des Ehrgei⸗ zes— untergruben unaufhoͤrlich das oͤffentliche Wohl, und der ſchwache Regent oͤffnete der un⸗ verſchaͤmten Freiheit ein weites Feld, indem er ihr Eingriffe in die heiligſten Rechte erlaubte. Ach! wenn gleich die auf dem Throne gebor⸗ nen Fuͤrſten nicht aufhoͤren Menſchen zu ſeyn, ſo wiſſen ſie ſich doch ſelten der Menſchheit zu naͤhern; die einzige Weiſe, durch welche ſie ſich aufzuklaͤren vermoͤgen. Sie ſind, von ihrer Geburt an, von Larven umringt, und man ent⸗ ſetzt ſich, wenn man bedenkt, welche Verbrechen ſich hinter einen Vorhang verſtecken, den man nicht wagen darf hinwegzuziehen, ohne Gefahr, fuͤr einen Hochverraͤther gehalten zu werden.
Die Geſchichte der Koͤnige enthaͤlt die Weltgeſchichte. Elende Kleinigkeiten ſtuͤrzen, unter einer ſchwachen und laſterhaften Regie⸗ rung, die feſtgegruͤndetſten Staaten oft ins aͤu⸗ ßerſte Verderben. Durch die dichten Mauern des Eskurials drangen Geheimniſſe in die Oh⸗


