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Wille des Herzogs von Campo⸗ Marte, im Herzen eines ihrer nahen Verwandten erregt habe, der ihr jene Wuͤrde beneidete, und dafuͤr hielt, man entziehe ihm dieſelbe ungerechter Weiſe. Sie hoffte, wenn ſie heimliche Unter⸗ handlungen mit ihm anknuͤpfe, daß ſie in ihm eine maͤchtige Stuͤtze, ſowohl gegen das Teſta⸗ ment, als auch gegen den Marquis von Pom⸗ bal finden wuͤrde. Eben als ſie im Begriff war, uͤber einen ſchicklichen Vorwand zur Ein⸗ leitung dieſer Verhandlung nachzudenken, und dieſen noch nicht zu finden wußte, brachte man ihr die Nachricht von dem Zweikampf der bei⸗ den Nebenbuhler. Dieſer Zufall verſchaffte ihr Licht, Troſt und Rath. Ihr Entſchluß war auf der Stelle gefaßt. Durch eine vertraute Perſon, von der wenigen Gefahr, welche das Leben des Grafen bedrohe, unterrichtet, ver⸗ ſchloß ſie ihre Wohnung, empfahl den wenigen Leuten, denen ſie ihr Vertrauen ſchenkte, das tiefſte Geheimniß, und begab ſich in groͤßter Eile nach Madrid. Von ihrem Verwandten, dem Grafen von Mendoqa eingefuͤhrt, warf ſie ſich zu den Fuͤßen Carls des Vierten, ſtellte ihm
men, welch großes Mißvergnuͤgen der letzte
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