Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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ſchaudern, obgleich er deſſen fuͤrchterliche Fol⸗ gen noch nicht ahnen konnte, bat er ſich einen einzigen Tag zu reiflicherer Ueberlegung aus. Bei dieſer Bitte, die der Marquiſin eine Wi⸗ derſetzlichkeit duͤnkte, uͤberzog ihre ſtolze Stir⸗ ne eine Wolke des Unmuths, und Zorn bemei⸗ ſterte ſich ihres Herzens. Aber noch glaubte ſie ihren Zauber nicht vollendet; ſie begehrte einen Sklaven, und noch lag dieſer nicht in ihren Feſſeln. Mit ſcheinbarem Wohlwollen geſtand ſie ihm daher dieſen Aufſchub zu, und zwar auf eine Weiſe, daß es das Anſehen hatte, als habe ſie ihm das Anerbieten ſelbſt machen wol⸗ len. Dieſes Alles geſchah mit ſo vieler ge⸗ heuchelter Guͤte, und mit Aeußerungen der groͤßten Theilnahme an dem Schickſal der ar⸗ men Kinder, daß dem Grafen, als er ſeine Schoͤne verließ, kein anderer Wille uͤbrig blieb, als der ihrige.

Auf dieſe Weiſe ging Alles nach den Wuͤnſchen der Sennora Mendoqa; der jedoch noch ernſthaftere Hinderniſſe im Wege ſtanden. Der Marquis von Pombal drang auf balbige Vollziehung der Vermahlung. Alles war dazu vorbereitet, und die beiderſeitigen Familien