Trotz der Verfuͤhrungskuͤnſte, welche den Grafen von allen Seiten umgarnten, zoͤgerte er dennoch um eine Hand zu bitten, die ihm ſo deutlich angeboten wurde. Seine erſte Ehe, ſeine verlaſſenen Kinder kamen ihm ins Ge⸗ daͤchtniß. Er warf ſich zu den Fuͤßen der Marquiſin, und erzaͤhlte ihr ſeine traurige Le⸗ bensgeſchichte. Er klagte ſich ſelbſt an, ſprach ſich ein ſtrenges Urtheil, uͤberließ ſich der gren⸗ zenloſeſten Verzweiflung, und ſchilderte ſeinen Schmerz, ſeine Liebe, ſeine Verehrung und ſeine Wuͤnſche, mit ſo vieler Wärme, daß Donna Pepita ſich uͤberzeugte, der Geliebte, den ſie bis zu ſich erhob, dem ſie Alles auf⸗ opferte, wuͤrde ſich nicht weigern, auch ihr die groͤßten Opfer zu bringen. Sie wagte es mit⸗ hin ihm den kuͤhnen Vorſchlag zu thun, daß er die Fruͤchte jener ungluͤcklichen Ehe, die auf ewig in Vergeſſenheit ſinken muͤßten, nach den Kolonien verbanne. Dieſen ſchaͤndlichen Rath wußte die Liſtige mit ſo ſchoͤnen Farben auszu⸗ ſchmuͤcken, daß es ihr gelang, ihn den Grafen weniger verabſcheuungswuͤrdig zu machen. Sie gab vor, ſie ſey weit entfernt von dem Gedan⸗ ken dieſe Ungluͤcklichen zu verlaſſen; ſie wolle
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