———
—,——FꝓF
dir einen hoͤheren Rang in der Geſellſchaft ge⸗ ben, zu beſeitigen. Ich will mich gern davon uͤberzeugen laſſen, daß Don Narcis nicht im— mer unerbittlich ſeyn wird; aber dem Don Manuel liegt zuvor die Erfuͤllung wichtiger Pflichten ob. Trennt uns gleich jetzt das grauſame Schickſal, ſo laſſe wenigſtens ein tro⸗ ſtendes Gefuͤhl ſtets unſere Gedanken beherr⸗ ſchen: der Gedanke, daß Almaide der Lohn fuͤr Don Manuels tugendhaftes Beſtreben ſeyn wird! Rufe deine ganze Kraft gegen jene
Kleinmuͤthigkeit zu Huͤlfe, gegen jene Geiſtes⸗
ſtumpfheit, die das Ungluͤck naͤhrt und vollen⸗ det. Widerſtehe mit Muth und biete deinen Ehrgeiz zum Beiſtand der Liebe auf.“ „Wer koͤnnte dich anhoͤren,“ etwie⸗ derte ich,„und ſich nicht uͤberzeugen laſſen? Die ſuͤßeſte Ueberredungskraft belebt deine Stimme und deine Blicke. Meine Seele er⸗ hebt ſich auf den Fluͤgeln der deinigen, wuͤrde aber ſchmerzlich ſinken, wenn ſie die Kraft ver⸗ löhre, von der ſie allein erhalten wird. Wer bin ich? Nichts, als ein von allen Lebens⸗ pfaden Zuruͤckgewieſener, deſſen Erinnerungen, deſſen Wuͤnſche, deſſen Verlangen, deſſen Vor;


