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zu reden, aber ich horchte noch immer, mit einer Miſchung von Entzuͤcken und Schmerz, auf das was ſie noch ſagen wuͤrde. Sie ert ſchien mir als das Bild der hoͤchſten Vollkom⸗ menheit. Meine kuͤhne Einbildungskraft ver⸗ wirklichte alle Traͤume meiner Kindheit,— ich trotzte den Schlaͤgen des Schickſals,— an ihrer Seite glaubte ich, dieſes Schickſal beherr⸗ ſchen zu koͤnnen! Die verſtohlenen Winke, welche ich uͤber meine kuͤnftigen Hoffnungen fal⸗ ten ließ, gaben ihr Licht uͤber die neue Lage meines Herzens. Zitternd ſprach ſie:„Ich liebe dich, theurer Manuel! Ich liebe dich wie meine Seele, und ich lebe nur fuͤr dich. Aber ich wuͤnſche auch daß die Vernunft deine Liebe leite, daß mein Muth dadurch erhoben und geſtäͤrkt werde. Ich werde nicht ungehorſam gegen meinen Vater ſeyn, und———“ „Und dieſes iſt es,“ unterbrach ich ſie, von neuem Wahnſinn ergriffen,„was du mir ſagen wollteſt! Einige wenige Augenblicke genuͤgten dir, um Bande zu zerreißen, die von ewiger Dauer ſeyn ſollten! Verbannt aus meinem Vaterlande, blieb mir noch ein Gluͤck


