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Wohlwollen, welches ihr ſanſtes Benehmen einfloͤßte.
Don Narcis hatte kaum das Kloſter ver— laſſen, als die ſämmtlichen Schweſtern ſich um die Wette beeiferten, Almaidens Wuͤnſchen zu⸗ vorzukommen, und ihre kleinſten Launen zu be⸗ friedigen. Sie Alle hatten ja die Truͤbſale des Lebens gekannt und erfahren; ſie Alle wein⸗ ten mit ihr, und bemuͤhten ſich, ſie uͤber ihren Kummer zu troſten, nach deſſen geheimer Quelle zu forſchen ſie ſich enthielten. Ein Gaͤrtner, ein verachteter Zigeunerjuͤngling, durfte ſich ihr naͤhern, und ſich ihr zu erkennen geben. Ge⸗ ruͤhrt von den Zeichen hoher Dankbarkeit, wel⸗ che dieſer Sohn der Natur an den Tag legte, faßte ſie Zutrauen zu ihm, und bediente ſich ſeiner, um mich in ihre Naͤhe zu bringen. Die Oberin widerſetzte ſich dem Beſuch des ge— glaubten Bruders nicht, und der Zigeuner eilte nach Mattaro.
Im Lauf dieſer Erzaͤhlung ſenkten ſich Al⸗ maidens Blicke zur Erde, eine zarte Schamrs⸗ the deckte die lieblichen Wangen, und ihrer Bruſt entquellende Seufzer verriethen die Qualen die ſie erduldete. Sie hatte aufgehoͤrt
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