Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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der ſtillen Froͤmmigkeit und der aͤußeren Ruhe, welche mich umgab, zu empfinden,— aber der Sturm wuͤthete verborgen in meinem Bu⸗ ſen fort.

Das Kloſter der Kapuzinerinnen des Mont⸗Serrat lehnt an einem Felſen, und zwar am Fuße dieſes ſteilen Gebirges, auf welchem gottergebene Einſiedler ſich einer muͤ⸗ hevollen Lebensart widmen, und unterſtuͤtzt von ihrem frommen Eifer, ſich der Arbeitſam⸗ keit, der Armuth und dem Dulden weihen. Aber ſelbſt dieſe ſtrenge Lebensweiſe laͤßt ſich nicht mit der vergleichen, welche ſich die gott⸗ geweihten Jungfrauen vom dritten Orden des heiligen Franciscus auferlegt haben. Ihre geringſte Buͤßung, die aus der genauen Befol⸗

gung ihrer Ordensregel entſpringt, iſt der oft

gaͤnzliche Mangel an Allem was das Leben be⸗ darf. Sie beſitzen kein Eigenthum, leben blos von Almoſen, und uͤberſchreiten nie die Grenze des Kloſterbezirks. Die Wohlthaͤtigkeit, die uͤberdies ihre Gaben ſelbſt und unaufgefordert darbringen muß, ernaͤhrt ſie. Aber auch die Wohlthätigkeit erkaltet zuweilen; die Jah⸗ reszeiten ſind unbeſtaͤndig; die Stürme hal⸗