Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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ten Umwegen, und ſollte der Zufall irgend Ze— mand auf Ihre Spur leiten, ſo wuͤrde er dieſe bei den gaßtfreien Schaͤferhuͤtten gaͤnzlich ver⸗ lieren, da die Schaͤfer Sie fuͤr den Sohn des Konigs meines Volkes halten, und nichts in der Welt ſie bewegen koͤnnte, Sie zu verra— then. Verzeihen Sie mir dieſen nothwendi⸗ gen Betrug.“

Willig wuͤrde ich einen weit groͤßeren Betrug verziehen haben als dieſen, der mich unter die Aegide des Aberglaubens und der Dankbarkeit verbarg. Die Gewißheit Almai⸗ den wieder zu ſehen, verſetzte mich in ein Ent— zuͤcken, welches ſelbſt der Ungehorſam gegen die Befehle meines Vormundes nicht zu tru— ben vermochte. Die Feſtigkeit meiner Vorſaͤtze war erſchuͤttert, mein innerer Kampf hoͤrte auf, und alle meine Gedanken vereinigten ſich auf den Gegenſtand, der meine Vernunft und mein Leben auf ewig beherrſchte.

Gegen Abend fielen mir die Mauern des Kloſters ins Auge. Dieſer Anblick erfullte mich mit unausſprechlicher Freude, aber auch mit peinlichem Schmerz. Hier fuͤhren, dachte ich, auf ewig von der Welt ausgeſchloſſene,