Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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befreien, und enthuͤllte mir ſein geheimnißvol⸗ les Betragen.

„Ehemals,“ ſagte er,„als der Koͤ⸗ nig meines Stammes, die Gebirge unter die Kinder der Egypter austheilte, ſollte ich, durch meine Kuͤnſte, in Cervera, Geld, Kleider und Nahrungsmittel erwerben. Eine junge Dame, ſchoͤn wie die Engel des Paradieſes, tauſend⸗ mal ſchoͤner als die Tochter unſerer Koͤnigin, erbarmte ſich meines Elendes. Vor ihr tanzte ich die Tchinchinella und die Tchiritſchina*) mit verdoppeltem Feusreifer. Ihre großmuͤthi⸗ gen Gaben fuͤhrten meine treffliche, alte, lei⸗ dende Mutter ins Leben zuruͤck. Rie, nie⸗ mals werde ich ihre Guͤte vergeſſen! Fuͤr ſie wuͤrde ich Leben und Freiheit, den ganzen Reichthum eines Zigeuners, geopfert haben. Ich ſah dieſe Himmliſche in Lerida wieder. Ihre Augen ſchwammen in Thraͤnen und ihr Herz ſchien voller Kummer. Sie reiſte ab, und ich folgte ihrem Wagen bis zu dem Klo⸗ ſter der heiligen Kapuzinerinnen des Thales

*) Tänze der cataloniſchen Bauern.