Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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wieder Alles verguͤten, und ich fuͤhlte mich ſchon jetzt ſo ſelig, daß es mir ſchwer wurde mich zu maͤßigen.

Auf meinem unempfindlichen Begleiter ſchienen die feurigen Reden, mit denen ich ihn zu ruͤhren ſuchte, wenig Eindruck zu ma⸗ chen. Er ſagte lange Gebete her, ſang from⸗ me Lieder und unterbrach ſich nie, als um mir gefaͤhrliche Stellen zu bezeichnen, und mir ſorg⸗ ſam uͤber dieſe hinzuhelfen.

Bei Aufgang der Sonne erſtiegen wir ei⸗ nen ſteilen Berg, auf welchem die hier ſtief⸗ muͤtterliche Natur nur einige Kiefern zwiſchen Steinen und Felſen wachſen ließ. Eine von armen Schaͤfern bewohnte Huͤtte lag vor uns, in welcher mein Fuͤhrer Gaſtfreiheit heiſchte, die ihm auch mit der groͤßten. Bereitwilligkeit zugeſtanden wurde. Aber der Reichthum die⸗ ſer guten Menſchen beſtand blos in ihrer Bies derkeit und in ihrer Unbekanntſchaft mit einem beſſeren Loos. Sie reichten uns ein wenig Schafmilch, und theilten zwiſchen meinem Pferde und ihrer Heerde, den kleinen Vorrath trockener Kraͤuter, den ſie noch uͤbrig hatten.