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Ein Goldſtuͤck, welches ich einem jungen Mad⸗ chen ſchenkte, deſſen feurige, ſchwarze Augen mit Neugierde und Verwunderung auf mir hef— teten, erregte mehr ſein Erſtaunen als ſeine Dankbarkeit, da es deſſen Werth nicht zu ken— nen ſchien. Aber der aͤlteſte Schaͤfer neigte ſich vor mir mit allen Zeichen der Unterwuͤr⸗ figkeit, und entſchuldigte ſich, daß ſeine Ar⸗ muth ihm nicht verſtatte, mich meinem Stande ge⸗ maͤs zu bewirthen. Er bat mich ehrfurchts⸗ voll, ihm zu verzeihen, daß der Mangel, der ihn druͤcke, ihn des Gluͤcks beraube, mir mehr als ſeinen guten Willen zu bieten. Haͤtte er es ahnen koͤnnen, ſagte er, daß ich ſeine Huͤtte mit meiner Gegenwart beehren werde, ſo wuͤr— de er den Abend zuvor nach dem Floſter der Kapuzinerinnen des Thales von Mont Serrat gegangen ſeyn, wo die Schweſter Pfoͤrtnerin zuweilen die milden Gaben frommer Seelen mit ihm theile, und dann wuͤrde ich ihn nicht ſo gaͤnzlich entbloßt von Allem gefunden haben. Da ich aber ſelbſt auf dem Weg zu dieſem Kloſter ſey, ſo muͤſſe ich ganz gewiß ein guter Chriſt ſeyn, woran er auch nicht im minde⸗ ſten zweifele. Er hoffe, ich wuͤrde ihm meine
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