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Spaziergaͤnge, oder Spiele, denen ſie ſich ehe⸗ dem ohne Ruͤckhalt uͤberließ, ſo weigerte ſie ſich, Antheil daran zu nehmen. Ließ ſie ſich aber dennoch durch meine Zudringlichkeit dazu bereden, ſo betrug ſie ſich mit einer Art von Zuruͤckhaltung und Befangenheit, die ich ver⸗ geblich zu verſcheuchen ſuchte, und die nur durch
ihre außerordentliche Sanftmuth und Gefaͤlligkeit
gemildert wurden. Ihr Mund laͤchelte mir zwar noch oͤfters zu, aber dieſes Laͤcheln zeigte von kei⸗
nem Frohſinn. Sie redete mit mir, aber mit zitternder und aͤngſtlicher Stimme. Sie ant
wortete mir, aber mit unſicherem, ſchwebenden Tone. Meine oft auf die ihrigen gehefteten Au⸗
gen begegneten nicht mehr den glaͤnzenden Ster⸗
nen, in denen Jugendfeuer und Geiſt leuchteten, ſondern niedergeſchlagenen Augenliedern und langen Wimpern, die kaum einen ſchmachten⸗ den Blick den Durchgang verſtatteten. Eine ſeltſame Blaͤſſe trat bald an die Stelle der Roſen auf ihren Wangen, die jedoch zuweilen
wiederkehrten. Die unſchuldige Almaide glaubte,
mir die Urſache aller dieſer Erſcheinungen verber⸗ gen zu muͤſſen, und wenn ich endlich einmal da—⸗
zu gelangte, die ſchwachen Hinderniſſe, die ſie


