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ſöhnlichen Haß ausarten. Aber Almaidens Loos wollte, daß ſie eben ſo als bewlnder werde. So verfloß unſere Kindheit in einem uns ſelbſt unbekannten, ruhigen Gluͤckszuſtande, in einer Unwiſſenheit unſerer Lage, und ohne
Furcht vor der Zukunft! Nichts ließ uns ah⸗
nen, daß unſer Schickſal eine andere Wendung nehmen koͤnne, und unſere Herzen uͤberließen ſich, ohne Furcht, ohne Vorſicht, beinahe ohne Verlangen, den ſuͤßeſten Hoffnungen. Laſteten auch zuweilen jene unbeſtimmte Unruhen, jene ſtuͤrmiſchen Bewegungen, die von der Entwik⸗ kelung der Organe und von dem erſten Aufkei⸗ men der Leidenſchaften herruͤhren, ſchwer auf mir, ſo ſuchte ich dennoch nicht das zu ergruͤn⸗ den, was mir meine außerordentliche Unſchuld verborgen ließ. Ich eilte alsdann in die Naͤhe meiner Schweſter, deren ſuͤße Stimme mich uͤber meinen eingebildeten, ſelbſtgeſchaffenen Kum⸗ mer troſtete: ich vergaß Alles, und dachte nur an ſie.
Die ſeltſamen Eroͤffnungen von Don
Narcis zerſtoͤrten dieſen friedlichen Zuſtand.
Noch ahnte ich nicht, daß eben dieſe Entdek⸗


