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ſcher als ihre Tugend. Meine ſtets im Em⸗
pyraͤum ſchwebende Phantaſie verſetzte ſie unter die Engel, und umringte ſie mit himmliſchen Strahlen, deren Glanz ſie uͤbertraf. Ich war der Genius, der die Beluſtigungen ſchuf, welche
ſie mit ihren Geſpielinnen theilte. Ich zeigte
meine Thaͤtigkeit, aber auch meine ganze Vor⸗ liebe fuͤr Almaiden, in dieſen reizenden Geſell⸗ ſchaften, in denen ein Schwarm aufbluͤhender Schoͤnheiten in Grazie, Munterkeit und Un⸗ ſchuld wetteiferten. Ich hatte mich ihren Spie— len nothwendig zu machen gewußt;— ſie ſuch⸗ ten und wuͤnſchten meine Gegenwart. Aber Almaide war ſtets die von mir erwaͤhlte Koͤ nigin, ſtets die maͤchtige Fee, deren Wille fuͤr ein Geſetz gelten mußte. Nur ihre Sanft— muth, ihre Beſcheidenheit, ihre Nachgiebigkeit, ihre Herzensgute, und die Kunſt, mit welcher ſie die Talente, den Witz und die Reitze ihrer jungen Gefaͤhrtinnen hervorzuheben wußte; nur Alles das konnte dieſe vermoͤgen, ihr den Vorzug einzugeſtehen, auf welchen ich un⸗ aufhoͤrlich aufmerkſam machte, und der ſonſt den Saamen jener kindiſchen Eiferſuͤchteleien wuͤrde ausgeſtreut haben, die ſo oft in unver—


